Tag 4: Sendai, Miyagi Prefecture

25. Juni 2011

Unser Tag begann heute gegen 9.00 Uhr mit einer Fahrt nach Sendai, einer Stadt, deren Hafenbezirk durch den Tsunami schwer verwüstet wurde.

Auf der Strecke bot sich uns die Gelegenheit, einen kurzen Zwischenstop in der buddhistischen Tempelanlage Chūson-ji  einlegen zu können.

Wir wurden sehr herzlich vom Abt des Tempels empfangen, der beim gestrigen Konzert in Ichinoseki unser Gast war.

Sehr schön, die ruhige Stimmung der Anlage zwischen uralten Zedernbäumen zu erleben.

So konnten wir (leider viel zu kurz) einige Tempel und Gebetshäuser besichtigen, unter anderem die in Japan sehr bekannte „Goldene Konjikido-Halle“ und die älteste erhaltene Nō-Bühne Japans.

Nach Weiterfahrt mit unserem Tourbus erreichten wir mittags die Stadt Sendai.

Unser Hotel wurde gerade erst vor zwei Wochen wieder eröffnet, bis dahin hatte es gedauert, die Schäden des Erdbebens zu beheben.

Am Nachmittag dann das Konzert in der Mototerakoji-Kirche – nach Aussage der Organisatorin Frau Kikue Wilhelm der zurzeit einzige bespielbare Saal der Stadt.

Die Kirche mit ihren ungefähr 500 Plätzen war so voll wie sonst nur selten, viele Besucher, unter ihnen auch einige evakuierte Familien aus den Küstengebieten, fanden nur noch in den Seitengängen Platz.

Wie so oft in den letzten Tagen wurden wir auch diesmal überaus herzlich empfangen, die Reaktionen auf unsere Musik sehr spontan und emotional.

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